Unsere aktuellen Projekte
Unity Cuisine
Kochkurse für Unternehmen von Migrant:innen

PROBLEM
Viele Migrant*innen leben schon seit vielen Jahren in Deutschland und begegnen immer noch regelmäßig diversen Formen von Ausgrenzung und Unverständnis.
Dies ist oft auf fehlende Berührungspunkte zwischen Muttersprachler*innen und migrierten Personen zurückzuführen. Unity Cuisine setzt dort an und schafft Überschneidungen einen Begegnungsort.
UNSERE LÖSUNG
Gemeinsam mit Migrant*innen entwickeln wir Kochkurse für Unternehmen. Unsere Kochkurse als Teamevents fördern den interkulturellen Austausch und helfen, ein besseres Verständnis füreinander zu entwickeln. So können immer öfter existierende Ungleichheiten in und außerhalb der Arbeitswelt besser erkannt und aufgelöst werden. Nicht zuletzt bieten die Kochkurse für unsere Köch*innen einen Raum zum Mitgestalten, um Erlebnisse und Perspektiven zu teilen.
KONZEPT
Das zentrale Merkmal von Unity Cuisine ist unsere Teamzusammensetzung. Gemeinsam mit Migrant*innen entwickeln wir das Konzept für die Kochkurse. Unterstützung erhalten wir hierbei vom Gründerzentrum Utopia in Lüneburg. Die Kochkurse selbst werden von Migrant*innen durchgeführt und wir als Enactees stehen unterstützend zur Seite. Die ersten Probekochkurse haben bereits stattgefunden und die ersten Kochkurse mit Unternehmen stehen in den Startlöchern.
Gegründet: 2023
Standort: Lüneburg
Reframe
Erschwingliche Lesebrillen für Ghana

Problem: In Ghana haben etwa 95% der Menschen, die eine Sehkorrektur benötigen, keinen Zugang zu Brillen, da es an bezahlbaren Augenpflegeangeboten mangelt. Besonders in ländlichen Gebieten, wo ca. 40% der Bevölkerung lebt, ist der Zugang zu Gesundheitsdiensten stark eingeschränkt. Dies führt zu erheblichen Beeinträchtigungen im täglichen Leben, in der Bildung und im beruflichen Umfeld der betroffenen Menschen.
Unsere Lösung: Wir von Reframe möchten dieses Problem lösen, indem wir Lesebrillen in großen Stückzahlen einkaufen und kostengünstig an Menschen und lokale Institutionen in Ghana verkaufen. Diese Brillen werden über vertrauenswürdige Einrichtungen wie Kirchen, Community Hubs und Bibliotheken verteilt, die fest in den Gemeinschaften verankert sind. Unser innovatives Verleihmodell soll es ermöglichen auch denjenigen, die sich keine Brille leisten können, durch die Ausleihe von Lesebrillen ihre Sehkraft zu verbessern.
Konzept: Unser Konzept beruht darauf, Lesebrillen nicht nur direkt an Privatpersonen zu verkaufen, sondern sie auch über lokale Institutionen wie Bibliotheken, Community Hubs und Kirchen zugänglich zu machen. Diese Einrichtungen bieten die Brillen zur Ausleihe an, ähnlich wie Bücher in einer Bibliothek. Dadurch stellen wir sicher, dass auch Menschen mit begrenzten finanziellen Mitteln Zugang zu Sehhilfen erhalten. Darüber hinaus planen wir, die Marktpreise deutlich zu unterbieten, um die Brillen so erschwinglich wie möglich zu machen.
Projektstatus: Aktuell arbeiten wir an der Ausweitung unseres Netzwerks in Ghana und bereiten den ersten Ein- und Verkauf und die Verteilung der Brillen vor. In Zusammenarbeit mit Enactus-Teams in Ghana haben wir eine Umfrage durchgeführt, bei der 10.000 Personen in verschiedenen Regionen Ghanas befragt wurden. Dabei erheben wir nicht nur die Zahlungsbereitschaft, sondern auch die benötigten Dioptrienwerte, andere Sehbeschwerden sowie die spezifischen Anforderungen in unterschiedlichen Gebieten. Diese Daten helfen uns, unser Angebot gezielt an die Bedürfnisse der Menschen vor Ort anzupassen und zukünftige Pläne für Reframe, wie z.B. die Einführung von Brillen für andere Sehbehinderungen, zu entwickeln.
Gegründet: 2021
Standort: Lüneburg
Climpa
Gutes tun, ohne mehr zu bezahlen.

Problem:
Viele Menschen finden Klima- und Umweltschutz wichtig, doch 44 % sind nicht bereit, für nachhaltige Lösungen mehr zu bezahlen. Damit Nachhaltigkeit im Alltag wirklich ankommt, braucht es Lösungen, die für Privatpersonen keine zusätzlichen Kosten verursachen.
Unsere Lösung:
Genau hier setzt Climpa an, denn wir wollen Nachhaltigkeit einfach zugänglich machen. Climpa ist die europäische Zahlungsapp, mit der Nutzer*innen bei jeder Zahlung automatisch Klima- und Umweltschutzprojekte unterstützen, ohne einen einzigen Cent mehr zu bezahlen. Finanziert wird das über die Transaktionsgebühren, die Unternehmen ohnehin bei jeder digitalen Zahlung zahlen und die heute häufig an US-amerikanische Konzerne fließen. Wer mit Climpa bezahlt, sorgt dafür, dass diese Gebühren in Europa bleiben und in Klima- und Umweltschutzprojekte investiert werden. Den Impact der eigenen Zahlungen und der gesamten Community sehen Nutzer*innen transparent in der App. So schaffen wir eine faire Alternative für Menschen, Unternehmen und unseren Planeten, getreu dem Motto: Gutes tun, ohne mehr zu bezahlen.
Konzept:
Die Nutzung ist bewusst einfach gehalten. Nutzer*innen laden die App herunter, verbinden ihr bestehendes Bankkonto und sind in rund fünf Minuten startklar. Anschließend bezahlen sie in teilnehmenden Geschäften mit der Climpa-App, und ein Teil der ohnehin anfallenden Transaktionsgebühr fließt automatisch in Impact-Projekte. Für Unternehmen bietet Climpa eine faire Zahlungslösung, die nicht teurer ist als die klassische Kartenzahlung. Unser Ziel ist es, Climpa langfristig zu einer echten europäischen Alternative im digitalen Zahlungsverkehr zu machen, bei der jede Zahlung ganz nebenbei einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leistet.
Gegründet: 2026
Standort: Europa
Fermes du Miel
Beekeeping for a crisis-resilient future

THE PROBLEM
Climate change is reducing the areas suitable for cocoa cultivation in Côte d'Ivoire and causing more frequent crop failures, which threatens the primary source of income for approximately 800,000 farmers.
Existing beekeeping in Côte d'Ivoire has so far been characterised by rudimentary equipment and practices, which results in contaminated honey (ashes) and loss of nutrients.
OUR SOLUTION
Through targeted training and continuing education for farmers, high-quality honey is produced that can command higher prices.
Diversifying income through honey production mitigates the negative effects of increasing crop failures caused by climate change.
THE CONCEPT
Fermes du Miel empowers farmers in Côte d'voire by introducing beekeeping as an additional income source alongside cocoa farming.
Through training and equipment, the project improves honey quality, strengthens livelihoods, and protects local biodiversity. Future plans include expanding training, establishing a honey processing facility, and exporting honey to Germany.
Gegründet: 2022
Standort: Côte d’Ivoire
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Notizblöcke aus einseitigen Fehldrucken

PROBLEM
Beim Kopieren und Drucken fallen jeden Tag unzählige Fehldrucke an, deren Rückseiten unbenutzt im Papiermüll landen. Die Folge davon ist eine hohe Papierverschwendung. Gleichzeitig leiden Menschen mit Behinderung immer noch unter erheblichen Problemen, Anschluss in der Gesellschaft zu finden. Daher ist die Sensibilisierung der Bevölkerung in beiden Problemfeldern umso wichtiger, um auf die hohe Papierverschwendung und soziale Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen.
UNSERE LÖSUNG
Neben Papiersammelboxen an der Uni versucht unser Team systematisch Quellen großer Papierverschwendung ausfindig zu machen, um Fehldrucke für unseren Upcycling Prozess zu sammeln. Dabei werden in Kooperation mit den Elbewerkstätten Hamburg-Harburg aus den Rückseiten der beschriebenen Blätter neue Notizbücher produziert, auf denen jede zweite Seite beschreibbar ist. Damit wollen wir dazu beitragen, sowohl über die Themen Ressourcenverschwendung und Inklusion aufzuklären als auch einen eigenen Beitrag dazu zu leisten, nachhaltige Lösungsansätze für die Probleme zu bieten.
KONZEPT
Die Fehldrucke werden zentral gesammelt und von uns auf sensible Informationen untersucht, um rechtliche Komplikationen auszuschließen. Anschließend wird das Papier bunt durchgemischt und an die Elbewerkstätten gesendet. Hier werden die Blöcke gebunden und mit einem in Kooperation mit dem Designbüro „Redeleit und Junker“ gestaltetem Cover versehen, wobei die Mitarbeiter der Behindertenwerkstatt beim gesamten Produktionsprozess dabei sein können. Der Vertrieb unserer Produkte findet auf verschiedenen Wegen statt. Neben privaten Vertriebswegen über Einzelhändler oder Onlineplattformen bieten wir auch einen B2B Service, bei welchem unternehmensangepasste Auflagen erstellt werden. Wir vereinen mit dieser Idee ein soziales Vernetzungs- und Unterstützungsprojekt mit einem nachhaltigen Ansatzpunkt für den Lebensstil im gesellschaftlichen und unternehmerischen Kontext.
Gegründet: 2014
Standort: Lüneburg